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Ratgeber

Clever Farben kombinieren mit der 60-30-10-Regel

Laura Scholz
3-2-2026

Obwohl der Kreativität ja keine Grenzen gesetzt werden sollen, hilft es, sich hier und da an einer bewährten Regel orientieren zu können. Erst recht, wenn sogar Wes Anderson darauf schwört.

«Die Tiefseetaucher», «Grand Budapest Hotel», «The French Dispatch» – die Filme von Autor, Regisseur und Produzent Wes Anderson sind für ihre starke, charakteristische Bildsprache bekannt. Selbiger liegen – neben einer ausgeprägten Liebe zur Symmetrie – zwei ganz simple Regeln zugrunde: Pro Frame oder Schauplatz werden drei tragende Farben (Rule of Three) eingesetzt. Und zwar im Verhältnis 60:30:10.

Szene aus Grand Budapest Hotel.
Szene aus Grand Budapest Hotel.
Quelle: Instagram @cinemahow

Dieses Konzept bewährt sich allerdings nicht nur für Anderson und diverse filmschaffende Kollegen wie Stanley Kubrick und Quentin Tarantino. Auch im Interieur und in der Mode sorgt das Dreier-Verhältnis 60:30:10 für eine ästhetisch ansprechende Optik.

Und so wendest du es für deine Outfits an.

Das Regelwerk

Sei es bei der Komposition eines Bildes, der Anordnung von Objekten oder der Kommunikation von Informationen: Die Aufteilung in drei Komponenten scheint für uns Menschen besonders angenehm und greifbar zu sein. Das jedenfalls besagt die Rule of Three, oder auch Dreier-Regel. Setzt du diese drei Komponenten in einem visuellen Szenario – zum Beispiel beim Kombinieren deines Outfits – nun auch noch ins Verhältnis 60:30:10, solltest du optisch einen stimmigen Volltreffer landen. Ganz wie Wes Anderson.

Wie das konkret aussehen könnte, verdeutliche ich dir anhand von, klar, drei gelungenen Beispielen.

1. Beispiel: 60 Prozent Dunkelblau, 30 Prozent Grau, 10 Prozent Bordeaux

Mantel, Mütze und Kapuzenpullover teilen sich das Dunkelblau als gemeinsame Basis – und ergeben damit die dominierenden 60 Prozent des Looks. Das Grau von Hose und Tasche nimmt dagegen deutlich weniger Raum ein. Für die kleinen, aber sehr feinen 10-Prozent-Akzente sorgen schliesslich Schuhe und Streifen in Bordeauxrot.

Instagram @sina.anjulie
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2. Beispiel: 60 Prozent Blau, 30 Prozent Dunkelgrau, 10 Prozent Oliv

Einigen wir uns darauf, dass durch Cap und Jeans für eine Blau-Mehrheit gesorgt wurde. Der dunkelgraue Strickpulli macht dann etwa 30 Prozent des Gesamt-Looks aus. Komplettiert wird das Outfit durch die olivgrünen Details des karierten Schals.

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3. Beispiel: 60 Prozent Camel, 30 Prozent Braun, 10 Prozent Rot

Auch hier geht das Konzept wieder auf: Der Camel-Ton von Jacke und Schuhen rahmt als Primärfarbe die übrigen zwei Komponenten ein.

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Probierst du die Regel aus oder befolgst du sie vielleicht längst?

Titelbild: Instagram @lara_bsmnn

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