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Push Rack V3, die dritte Generation des modularen, offroad-tauglichen Velo-Trägers
von Lars Petersen

Wenn du mit deiner Reiseenduro auf große Tour gehst, willst du nicht darüber nachdenken, ob du auf Sand, Schotter oder nassem Asphalt fahren kannst. Du willst einfach weiter. Mit dem Michelin Anakee Adventure 2 soll das noch besser möglich sein.
Der Weg ist das Ziel. Dieses Mantra gilt für keine andere Fahrzeugart so sehr, wie für BMW GS, Honda Africa Twin, Yamaha Tenere und Co. Wenn du eine Reiseenduro besitzt, willst du die Welt buchstäblich «er-fahren».
Dafür brauchst du einen passenden Reifen. Du wirst nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Hause auf der Autobahn aufbrechen, irgendwann auf Sand, Schotter oder Felsen treffen und am Ende wieder auf die Autobahn müssen, um zurück nach Hause zu kommen.
Der französische Reifenhersteller Michelin hat seit Januar 2026 die zweite Generation des Anakee Adventure im Sortiment. Der Reifen ist speziell für die dicken Schiffe auf zwei Rädern gemacht. Er soll noch besser auf die Anforderungen einer Reise mit dem Motorrad vorbereitet sein, verspricht der Hersteller.

Diese Anforderungen beziehen sich neben den wechselnden Untergründen auch auf die Bikes. Sie sind längst keine gemütlichen Dromedare mehr, sondern agile, leistungsstarke Maschinen, die du trotz ihres Gewichts sehr dynamisch fahren kannst.
Michelin verspricht für den Anakee Adventure 2, dass der Grip auf nasser Straße durch eine Hochleistungs-Silica-Gummimischung um zehn Prozent gesteigert werden konnte. Gleichzeitig soll die potenzielle Laufleistung steigen und der Geräuschpegel sinken.
Die Vorteile von weniger Lärmemission sieht Michelin auf der einen Seite in mehr Komfort. Auf der anderen Seite sollst du während der Fahrt weniger schnell müde werden und dich besser konzentrieren können.
Dazu hat der Reifen eine M+S-Kennzeichnung und ein optimiertes Profil für mehr Traktion und mehr Widerstandsfähigkeit auf unbefestigten Straßen. «M+S (Matsch + Schnee)» bedeutet, dass er wintertauglich ist und auch bei Kälte gute Haftung bietet.
Der Enduro-Markt ist – so drücken es Hersteller wie Michelin aus – sehr dynamisch. Das heißt, dass die weltweiten Verkaufszahlen in den letzten sechs Jahren mächtig gewachsen sind, bei den Enduro-Reifen um 100 Prozent. Kein Wunder also, dass in neue Produkte investiert wird.

Der Michelin Anakee Adventure ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt. Er schneidet in Tests und in Erfahrungsberichten ziemlich gut ab. Mit Generation 2 und dem Update bei der Geräuschentwicklung setzt Michelin dort an, wo es Kritik gab.
Ob du für deine Reiseenduro einen geländetauglichen Reifen brauchst, hängt von deinem Nutzungsprofil ab. Böse Zungen behaupten, dass die großen Geländemaschinen zu 98 Prozent auf Asphalt unterwegs sind. Dann reicht dir ein Straßenreifen.
Reifen mit sehr weit gespreizten Fähigkeiten sind an keinem Ende des Spektrums so gut wie Spezialreifen, aber sie bieten einen interessanten Kompromiss. Der Kompromiss des Anakee Adventure 2 ist für dich interessant, wenn du zusätzlich zum Asphalt regelmäßig auf Schotter, bei niedrigen Temperaturen und schlechtem Wetter, mal gemütlich und mal schnell unterwegs bist. Dann brauchst du nämlich ein Allzweck-Werkzeug wie das berühmte Taschenmesser.
Unsere Einkaufsabteilung klärt gerade, ob wir den Reifen ins Sortiment aufnehmen.
Ich wusste schon als Kleinkind, dass der Nachbar einen VW Golf GTD fuhr. Seitdem begleitet mich meine Leidenschaft für Auto, Motorrad und Van. Ich habe 15 Jahre lang als Automobiljournalist gearbeitet. Camping, Werkstatt, Garten und DIY interessieren mich außerdem.
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