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Endlich eine Woche Akku: Google stellt Fitbit Edge vor

Die Fitbit Edge kombiniert die Googles Watch 5 und das Fitbit Air. Heraus kommt ein schmaler Fitnesstracker mit Display und ganz vielen Möglichkeiten. Von automatischen Trainingsaufzeichnungen über GPS bis Zyklustracking.

Während das Fitbit Air von Google zwar äusserst bequem und alltagstauglich ist, fehlt vielleicht dem einen oder der anderen ein Display – und sei es nur für die Uhrzeit. Wiederum kann die Google Watch 5 enorm viel, ist aber auch ziemlich gross und teuer – und der Akku hält höchstens zwei Tage durch.

Mit der Fitbit Edge will Google das Beste aus zwei Welten zusammenführen. Na gut, nicht immer das Beste, einiges behält sich Google noch für die Watch vor. Die beiden genannten Geräte, Fitbit Air und Google Watch 5, habe ich bereits getestet:

Design und Display: irgendwo dazwischen

Google bietet die Fitbit Edge wie die Google Watch mit Aluminiumgehäuse in verschiedenen Farben an: Mattschwarz, Silber, Satin und Roségold. Ihr Design positioniert sich klar zwischen Fitbit Air und Google Watch 5.

Das OLED-Display ist oval, schmal und trotzdem fast doppelt so gross wie beim geistigen Vorgänger, der Fitbit Charge 6: 1,34 Zoll. Zudem ist es mit 18 Gramm (ohne Armband) sehr leicht. Google verbaut seitlich einen mechanischen Knopf zur Bedienung.

Neben der Uhrzeit lassen sich auch diverse andere Dinge darauf anzeigen, ganz ähnlich wie bei der Google Watch: Sport-Tracking, Herzfrequenz, Schrittzahlen und Schlaf. Auch Benachrichtigungen kannst du aktivieren.

Die Fitbit Edge (mittig) ist eine Mischung aus Fitbit Air (links) und Google Watch 5 (rechts).
Die Fitbit Edge (mittig) ist eine Mischung aus Fitbit Air (links) und Google Watch 5 (rechts).
Quelle: Google

Das Wechselarmband hat eine neue, einfache Klick-Technologie. So kannst du einfach zwischen atmungsaktivem Sportarmband, Stoff oder Metallvarianten wechseln. Beim Design sind die Parallelen zur Google Watch unverkennbar: von den Materialien bis zur Farbe.

Hardware und Möglichkeiten

Der grösste Pluspunkt dürfte die Akkulaufzeit sein. Google verspricht mit den verbauten 65 mAh bis zu einer Woche. Dann musst du das Gerät spätestens laden. Fünf Minuten am Kabel sollen dir einen ganzen Tag Laufzeit einbringen. Voll ist der Akku nach 90 Minuten.

Die Fitbit Edge bietet über 40 Trainingsmodi und deren automatische Aktivitätserkennung. Die soll neu auch zuverlässig für Rückschlagsportarten funktionieren, wie Tennis und Squash.

Die Fitbit Edge erkennt automatisch, wenn du Tennis spielst.
Die Fitbit Edge erkennt automatisch, wenn du Tennis spielst.
Quelle: Google

An Sensoren verbaut Google einen SpO2 (für die Sauerstoffsättigung), EKG und Hauttemperatur sowie einen Beschleunigungssensor. Umgebungslicht, Stockwerke und Höhenunterschiede erkennt der Tracker ebenfalls.

GPS bietet die Fitbit Edge zwar auch, allerdings eine etwas weniger ausgeklügelte Variante als bei der aktuellen Google Watch 5. Wie genau diese ist, müssen spätere Tests zeigen. Ansonsten nutzt du den Tracker beim Joggen für die üblichen Sachen wie Distanz oder Tempo-Tracking.

NFC liefert das Gerät leider nicht, sie eignet sich deshalb auch nicht zum Bezahlen. Dafür kannst du damit schwimmen gehen dank IP68-Zertifizierung und Wasserdichtigkeit bis 5 ATM.

Die gesammelten Daten kannst du alle über die Google Health App einlesen. Dort findest du die diverse Auswertungen, Schlafanalysen und Zusammenfassungen nach deinen Trainings. Diesbezüglich relevant ist, dass die Fitbit Edge sowohl mit Android als auch iOS kompatibel ist.

Preis und Verfügbarkeit

Die Google Fitbit Edge kannst du bereits jetzt vorbestellen mit Armbändern in Schwarz, Grün, Rosa und Hellblau. Die Farben hat Google gleich gewählt wie bei der Watch 5. Neu gibt es allerdings auch ein Metallarmband in Gold und Silber.

Für die Abendgarderobe gibt es auch ein Metallarmband.
Für die Abendgarderobe gibt es auch ein Metallarmband.
Quelle: Google

Ausgeliefert wird die Edge ab dem 27.10 für 169 Franken oder 180 Euro. Preislich positioniert sie sich damit etwas über dem Fitbit Air und weit unter der Google Watch 5.

Titelbild: Google

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Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los. 


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