

Geocaching trifft Kunst: Mach bei der weltweiten Pilzjagd mit
Anfang Juni schiessen auf der ganzen Welt Pilze aus dem Boden. Keine echten Fruchtkörper, sondern kleine Kunstwerke in Pilzform. Aber pass auf: Du musst sie schnell finden, damit du sie nicht verpasst.
Würdest du einen Pilz mitnehmen, bei dem du dir nicht sicher bist, ob er giftig ist? Im besten Fall nicht. Aber am 13. Juni darfst du alles sammeln, was du willst — und musst es nicht mal auf der Pilzkontrolle zeigen. Einzige Voraussetzung: Die gefundenen Pilze sind Kunst.

Quelle: Instagram @really_wendi
Die Welt wird zur Kunstausstellung
Der Künstler Daniel «Attaboy» Seifert hatte vor sieben Jahren die Idee einer weltweiten Schnitzeljagd für Kunstliebende, um die Magie der Überraschung erlebbar zu machen. Er entwickelte das «Game of Shrooms», eine Art Geocaching, mit der Idee, dass jede und jeder auf der Welt Kunst schaffen, teilen und kostenlos besitzen können soll.

Quelle: Instagram @magicmakerdreamweaver
Bereits die erste Veranstaltung 2019 ging in den sozialen Medien viral. Kunstschaffende versteckten weltweit einzigartige Pilze für die Sammlerinnen und Sammler, die ihre Beute mit nach Hause nehmen durften. Während 24 Stunden schossen in Ländern wie den USA, Hongkong, Japan und der Schweiz neuinterpretierte Pilze aus dem Boden und machten die Erde zu einer riesigen Kunstausstellung. Seither verbreitet sich die Community auf der ganzen Welt wie Pilzmyzel im Wald.
So machst du mit und das sind die Bedingungen
Egal ob du suchst oder versteckst: Du orientierst dich an dieser Karte.

Quelle: Screenshot yumfactory.com
Als Künstler oder Künstlerin füllst du das Formular mit deinem Künstlernamen, deiner Web- oder Instagramseite und deinem Standort aus. Der Standort muss nicht zwingend dem genauen Versteck entsprechen — er bestimmt nur, wo auf der Karte ein Pilz-Pin erscheint. Setz den Pin aber am besten im Radius deines Verstecks, damit die Sammlerinnen und Sammler abschätzen können, ob sich die Reise für sie lohnt.
Klickt jemand den Pilz an, öffnet sich der Link zu deiner Seite. Dort gibst du genauere Hinweise zum Versteck, idealerweise schon mit ein paar Tagen Vorlaufzeit. Deine Kunstwerke deponierst du am 13. Juni 2026 ab 00:01 Uhr. Egal welches Medium du verwendest, beschrifte dein Werk irgendwo mit deinem Web- oder Instagramnamen, damit sich die Suchenden bei dir melden können. Kontaktiert dich eine Person, gib auf deinem Kanal bescheid, dass deine Pilze gesammelt wurden. Wie so ein Versteck und die Hinweise dazu aussehen können, siehst du in der Bilderreihe des Künstlers @artfromalameda.

Quelle: Instagram @artfromalameda

Quelle: Instagram @artfromalameda

Quelle: Instagram @artfromalameda
Hinterlasse keine Spuren: Wie die Pilze aus dem Boden schiessen, so verschwinden sie auch wieder. Sind die 24 Stunden vorbei, musst du deine Suche abbrechen oder dein Kunstwerk wieder mitnehmen und bis zum nächsten Jahr abwarten, bis die grosse Pilzjagd wieder losgeht.
Als Sammlerin oder Sammler rufst du die Karte auf und wählst einen Pilz-Pin. Beachte: Der Pin zeigt nicht den genauen Standort der Kunst, sondern nur einen ungefähren Radius. Der Link leitet dich auf die Seite mit den Hinweisen weiter. Dann findest du heraus, wo deine Überraschung versteckt ist, und holst sie ab. Hast du etwas gefunden, kontaktiere den Künstler oder die Künstlerin darüber. Beschränke dich auf ein Kunstwerk pro «Game of Shrooms», damit andere auch eine Chance haben.
Weitere Kunstschaffende findest du über den Hashtag #gameofshrooms,#shroomdrop oder #gameofshrooms2026 oder in den getaggten Profilen im offiziellen Instagram-Account von gameofshrooms.
Schweiz, wo steckst du?
Obwohl Schweizer Kunstschaffende zu den ersten zählten, die an dem Projekt teilnahmen, sieht es auf der Karte noch ziemlich leer aus. Das ändert sich in den nächsten Wochen sicher noch. Vielleicht durch deine Teilnahme?

Quelle: Stefanie Lechthaler
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