
«Jono»: Alle Spieler teilen sich dieselbe Figur
Im kostenlosen Steam-Spiel «Jono» steuerst du die Spielfigur nur für eine Minute. Danach übernimmt der nächste Spieler in der Warteschlange. Gemeinsam soll die Community so eine Million Levels schaffen.
Das Prinzip von «Jono» klingt zunächst simpel, verändert aber den gesamten Spielablauf. Du steuerst die Hauptfigur zusammen mit anderen Spielern, immer abwechslungsweise. Sobald du an der Reihe bist, hast du 60 Sekunden Zeit und versuchst, Jono möglichst weit durch den aktuellen Abschnitt des 2D-Plattformers zu bringen. Dann ist Schluss für dich und jemand anderes macht weiter. Schaffst du einen Raum, bleibt er für alle erledigt. Stirbt der namensgebende Held, beginnt nur das aktuelle Level von vorn.
Hinter dem ungewöhnlichen Konzept steckt das Indie-Studio Part Time Monkey. «Jono» ist seit dem 5. Oktober kostenlos auf Steam erhältlich. Bislang ist die Community noch klein: Beim Schreiben dieses Artikels befinden sich zwölf Personen im Game. Das ist zugleich laut SteamDB der bisherige Höchstwert.
Warten gehört zum Spielprinzip
Wer gerade nicht spielt, verfolgt das Geschehen live und kann sich im globalen Chat austauschen. Nach Ablauf der 60 Sekunden setzt die nächste Person genau dort fort, wo Jono gerade steht.

Quelle: Part Time Monkey
Danach kannst du dich erneut hinten anstellen. Wie lange es bis zum nächsten Versuch dauert, hängt direkt davon ab, wie viele Menschen gleichzeitig mitmachen. Bei der derzeit kleinen Community dürfte das schnell gehen. Sollte «Jono» deutlich mehr Nutzer anziehen, würde das Warten entsprechend länger dauern.
Eine Million Räume bis zum Ziel
Part Time Monkey hat der Community ein großes Ziel gesetzt. Insgesamt sollen eine Million Räume geschaffen werden.

Quelle: Part Time Monkey
Was nach dem letzten Abschnitt passiert, verrät das Studio bislang nicht. Auch zur Entstehung der enormen Anzahl an Levels gibt es noch keine Details. Unklar ist etwa, ob sie von Hand gebaut, prozedural erzeugt oder aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt werden. Seit dem Release hat der Entwickler bereits neue Leveltypen und Fallen ergänzt.
Technisch stellt «Jono» kaum Ansprüche. Für Prozessor oder Grafikkarte nennt der Entwickler lediglich «almost any». Also: keine Ausreden, ran an die Tasten. Das Spiel ist derzeit nur für Windows erhältlich. Als Sprache ist ausschließlich Englisch angegeben.
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