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Lego
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Lego baut Minas Tirith: Das grösste «Lord of the Rings»-Set aller Zeiten

Luca Fontana
13-5-2026

Lego baut die Hauptstadt von Gondor – und zwar gross. 8278 Teile, zehn Minifiguren, 749 Franken: Das neue Minas-Tirith-Set ist das grösste «Lord of the Rings»-Set aller Zeiten. Und es sieht verdammt gut aus.

Für die Dreharbeiten zu «Lord of the Rings» stand Peter Jacksons Team vor einem echten Problem: Man kann eine mittelalterliche Festungsstadt schlecht 1:1 nachbauen. Also bauten die Leute von Weta Workshop Minas Tirith einfach nach – als sieben Meter hohes Modell, das für verschiedene Kamerafahrten genutzt wurde.

Jackson nannte solche Konstruktionen liebevoll «Bigatures». Ein Begriff, der sich in der Branche bis heute gehalten hat.

Apropos: Auch das Hogwarts-Schloss aus den «Harry Potter»-Filmen ist in sieben von acht Filmen eine Bigature, die man noch heute in der Warner Bros. Studio Tour anschauen kann.
Apropos: Auch das Hogwarts-Schloss aus den «Harry Potter»-Filmen ist in sieben von acht Filmen eine Bigature, die man noch heute in der Warner Bros. Studio Tour anschauen kann.
Quelle: New Line Cinema / Warner Bros.

Legos Interpretation der Weissen Stadt fühlt sich ähnlich monumental an. Das neue Set «The Lord of the Rings: Minas Tirith» besteht aus epischen 8278 Teilen. Damit ist es das grösste «Lord of the Rings»-Set, das Lego je gebaut hat. Es übertrifft sogar den legendären Millennium Falcon mit seinen 7541 Teilen.

Du brauchst kein kleineres Lego-Set, sondern ein grösseres Haus.
Du brauchst kein kleineres Lego-Set, sondern ein grösseres Haus.
Quelle: Lego

Aufgebaut misst die Lego-Bigature, pardon, Miniatur 59 Zentimeter in der Höhe, 62 Zentimeter in der Breite und 37 Zentimeter in der Tiefe. Wer also gehofft hat, es diskret ins Billy-Regal zu quetschen: Das wird nichts.

Vorne Microscale, hinten Minifiguren-Massstab

Das Design setzt auf einen Hybridansatz. Die Vorderseite zeigt Minas Tirith im Microscale – also stark verkleinert, aber mit allen sieben Mauerringen, Wehrgängen, winzigen Trebuchets und dem weissen Baum an der Spitze der Zitadelle. Nice. Die unterste Ebene hingegen bleibt im Minifiguren-Massstab und kann sogar geöffnet werden. Dahinter verstecken sich kleine Szenen: Soldaten bewaffnen sich, Gandalf überwacht das alles und Denethor kauft auf dem Markt Tomaten.

Denethor beim gemütlichen Tomaten-Einkaufsbummel? Ja ne, ist klar.
Denethor beim gemütlichen Tomaten-Einkaufsbummel? Ja ne, ist klar.
Quelle: Lego

Drehst du das Set um, wartet eine Überraschung auf der Rückseite: Lego hat dort die Halle der Könige im Minifiguren-Massstab nachgebaut. Schwarze Säulen, goldene Dekoration, bedruckte Bodenfliesen – und genug Platz, um Aragorns Krönung nachzustellen oder Denethor beim berüchtigten Tomaten-Mahl zuzuschauen.

Wer noch tiefer in die Details eintaucht, findet weitere versteckte Räume: eine Bibliothek, in der Gandalf im ersten Film nach dem Ursprung des Einen Rings sucht, die Häuser der Heilung – nur in der Extended Edition des dritten Films zu sehen – und eine angedeutete Krypta, in der Denethor den Scheiterhaufen für sich und seinen Sohn Faramir aufschichten lässt. Sogar ein Huhn hat irgendwie seinen Weg ins Set gefunden.

Der Truchsess geniesst sein Mahl, während sein Sohn in die Schlacht zieh– ... Moment mal. Was macht Faramir da im Raum!?
Der Truchsess geniesst sein Mahl, während sein Sohn in die Schlacht zieh– ... Moment mal. Was macht Faramir da im Raum!?
Quelle: Lego

Erstmals: Gondor in Minifiguren-Form

Zu den zehn enthaltenen Minifiguren gehören einige lang ersehnte Erstlinge: Faramir und Denethor feiern ihre Lego-Premiere. Ebenso dabei: Gondor-Soldaten mit bedruckten Rüstungen und neuen Helmen. Aragorn taucht erstmals als König mit Krone auf, Gandalf kehrt im weissen Gewand zurück – inklusive seines Pferdes Schattenfell, das offenbar als einziges Lego-Pferd kein aufgedrucktes Zaumzeug trägt.

Nenn mir ein ikonischeres Duo als Denethor und seine Tomaten.
Nenn mir ein ikonischeres Duo als Denethor und seine Tomaten.
Quelle: Lego

Und ja, Smart Play ist nicht dabei. Macht aber nichts: Bisher ist das schrottige Feature ohnehin exklusiv Star-Wars-Sets vorbehalten. Dort hat es, gelinde gesagt, noch niemanden vom Hocker gehauen.

Teuer – aber diesmal gerechtfertigt

749 Franken sind objektiv viel Geld. Nach dem eher enttäuschenden flachen Todestern finde ich dieses Gondor-Set aber fantastisch. Erst recht, wenn ich all die Details entdecke. Jep, für mich gehört es zu den gelungensten Sets, die Lego seit langer Zeit veröffentlicht hat. Der Preis pro Stein liegt mit rund 9 Rappen zudem deutlich unter jenem des letztjährigen Auenland-Sets, wenn du es mit dem offiziellen Lego-Preis vergleichst, was den Schmerz an der Kasse etwas lindert.

«Es gab nie viel Hoffnung (dass ich mir dieses Set je leisten kann). Nur die Hoffnung eines Narren.»
«Es gab nie viel Hoffnung (dass ich mir dieses Set je leisten kann). Nur die Hoffnung eines Narren.»
Quelle: Lego

Als Goodie gibt es beim Kauf zwischen dem 1. und 7. Juni das «Grond»-Set gratis dazu – der berüchtigte Rammbock aus der Belagerung von Minas Tirith, mit zwei Ork-Minifiguren und 307 Teilen.

Lego-Insider-Mitglieder können ab dem 1. Juni zugreifen. Alle anderen folgen ab dem 4. Juni – allerdings vorerst ausschliesslich direkt bei Lego. In den ersten drei Monaten verkauft Lego das Set exklusiv. Wir werden das Set so bald wie möglich ins Sortiment aufnehmen, ein genaues Datum können wir aktuell aber noch nicht versprechen.

Was meinst du: Ist Minas Tirith ein Pflichtkauf für «Lord of the Rings»-Fans – oder bleibt es bei dem Preis ein Fall für die Wunschliste?

Titelbild: Lego

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Ich schreibe über Technik, als wäre sie Kino, und über Filme, als wären sie Realität. Zwischen Bits und Blockbustern suche ich die Geschichten, die Emotionen wecken, nicht nur Klicks. Und ja – manchmal höre ich Filmmusik lauter, als mir guttut.


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