

Legos Donkey-Kong-Automat läuft ohne Strom und Münzen
Lego baut den Arcade-Klassiker «Donkey Kong» als mechanisches Spiel nach. Mit Hebel, Joystick und Knopf lässt du Fässer rollen und Jumpman springen.
Dieses Donkey-Kong-Spiel ist mehr als oldschool. Du brauchst dafür keine Konsole, sondern nur ein bisschen Platz auf dem Tisch. Handarbeit ist angesagt. Ziehst du am Fass links, beginnt die Runde. Oben rollt ein Fass los, poltert über vier schräge Träger und verschwindet im Gehäuse. Mit dem Joystick schiebst du Jumpman zur Seite, der Knopf lässt ihn springen. Im besten Fall saust das Fass unter ihm hindurch. Im schlechtesten Fall bleibt dir immerhin ein «Game Over»-Bildschirm erspart.

Quelle: Lego
Der Automat besteht aus 1371 Teilen und richtet sich an Erwachsene. Fertig aufgebaut misst er 39 Zentimeter in der Höhe, 27 Zentimeter in der Breite und 15 Zentimeter in der Tiefe. Lego verlangt als UVP in der Schweiz 189 Franken und in der EU 169,99 Euro. Die Auslieferung beginnt am 1. August.

Die Fässer kommen von selbst zurück
In einem Interview mit «The Verge» erklärt Designer Carl Merriam den Fässer-Kreislauf. Merriam entwarf bereits den Lego Game Boy. Das Set enthält 21 Fässer. Eines dient vorne als Hebel, die übrigen 20 kreisen durch den Automaten. Ziehst du am Hebel, drückt eine Pumpe unten ein Fass in einen senkrechten Stapel. Gleichzeitig fällt oben das nächste Fass auf die Strecke. Am Ende landet es in einem Sammelbehälter und kehrt zur Pumpe zurück.

Quelle: Lego
Spielbar, aber kein echtes «Donkey Kong»
Vollständig spielbar ist das Modell allerdings nicht. Im Original klettert Jumpman (Mario) über Leitern nach oben und versucht, Lady (Peach) zu erreichen. Im Lego-Modell bleibt er auf einem einzigen Träger. Der Joystick schiebt ihn nur ein kurzes Stück nach links oder rechts, der Knopf hebt ihn an. Punkte zählt der Automat ebenfalls nicht.

Quelle: Lego
Grosse Sticker für 189 Franken
Bei einem Modell für 189 Franken enttäuschen aufgeklebte Hauptfiguren. Pixelgrafik und Lego-Steine wären eigentlich ein ziemlich naheliegendes Paar. Der eigentliche Star des Sets steckt deshalb nicht auf dem Spielfeld, sondern dahinter: Der ausgeklügelte Mechanismus verwandelt das Schaustück in ein kleines Geschicklichkeitsspiel.

Quelle: Lego
Hat Lego «Donkey Kong» überzeugend spielbar gemacht oder ist dir die Umsetzung zu simpel? Schreib es in die Kommentare.
Bezahlt werde ich dafür, von früh bis spät mit Spielwaren Humbug zu betreiben.
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