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Tiefe Preise, grosse Auswahl: Das sind die neuen E-Scooter von Xiaomi
von Lorenz Keller

Die Zusammenarbeit von Leica und Xiaomi trägt neue Früchte: Das Leitzphone ist ein Xiaomi 17 Ultra mit anderem Design, eigenem Launcher und vielen Leica-Optionen in der Kamera-App.
Seit 2022 arbeiten Xiaomi und Leica zusammen. Bisher half der Optik- und Kamerahersteller aus Deutschland dem chinesischen Hersteller bei seinen Smartphone-Kameras. Beim Leitzphone unterstützt Xiaomi wiederum seinen Partner bei der Produktion seines Smartphones. Es fällt durch sein Design auf und bietet viele Optionen für Fotografie-Enthusiasten. 2000 Euro ruft Leica für das Leitzphone auf. Das Xiaomi 17 Ultra mit der gleichen Ausstattung – inklusive der Kameras – gibt es bereits ab 1500 Euro. Für den Aufpreis von 33 Prozent gibt es einige Zusatzfunktionen.
Was in China die Leica Edition des Xiaomi 17 Ultra ist, kommt in Europa mit einem leicht anderen Design als Leica Leitzphone auf den Markt. Die Rückseite des Leitzphone ist nicht zweigeteilt, sondern eine durchgehende Fläche. Ein breiter Rahmen aus Aluminium umrandet den griffigen Kunststoff. Der Rahmen übernimmt die Einkerbungen von Leica-Objektiven. Insgesamt spiegelt sich das typische Design des Kameraherstellers – inklusive des roten Leica-Punktes – im Smartphone wider.

Das gilt nicht nur für das Gehäuse, sondern auch für das Betriebssystem des Smartphones. Leica versieht das auf Android 16 basierende HyperOS von Xiaomi mit einer eigenen Oberfläche. Diese ist schlicht gehalten und bringt eigene Widgets mit. LFI, das Magazin von Leica, bietet wechselnde Bilder an. Ein anderes Widget weist auf die für die Fotografie wichtige «Golden Hour» am aktuellen Standort hin. Die vielen Apps von Xiaomi verschwinden auf die zweite Seite.

Leica hat auch die Kamera-App neu entwickelt. Neben altbekannten Aufnahmemodi bietet sie einige herstellerspezifische Extras. Der Porträtmodus verfügt über fünf Bokeh-Filter, die Leica-Objektive nachahmen. Die «Leica Looks» sind 13 Farbfilter. Der «Essential Mode» stellt einen von der Leica M9 inspirierten Farblook und ein monochromes Profil, das an den Monopan-Film in der Leica M3 angelehnt ist, zur Auswahl. Leica will den Essential Mode und die Bokeh-Auswahl in Zukunft um weitere Modi ergänzen.

Für mehr Kameragefühl bei der Aufnahme befindet sich ein mechanischer Drehring am Rand der Kameraerhebung. Mit ihm kontrollierst du Zoom, Weißabgleich, Belichtungskorrektur oder Fokus. Im ersten Moment ist es ungewohnt, beim Fotografieren auf die Rückseite des Smartphones zu greifen. Ich finde es im Querformat angenehmer als im Hochformat.

Von den genannten Anpassungen abgesehen, ist das Leitzphone identisch zum Xiaomi 17 Ultra. Das gilt auch für seine Kameras. Das Prunkstück der Serie ist wie bei den Vorgängern der 1-Zoll-Sensor der Hauptkamera. Dieser kommt ebenso wie der 1/2-Zoll-Sensor der Ultraweitkamera auf eine Auflösung von 50 Megapixeln. Der Telekamera stehen 200 Megapixel bei einer kleineren Sensorfläche von 1/1,4 Zoll zur Verfügung. Ihr echter optischer Zoom umfasst eine Brennweite von 75 bis 100 Millimetern – umgerechnet ins Kleinbildformat. Die Frontkamera nimmt Selfies mit 50 Megapixeln auf und hat mit 1/2,87 Zoll den kleinsten Sensor.

Die übrige Ausstattung des Leica Leitzphone im Überblick:
Softwareseitig kümmert sich Leica um den Launcher und die Kamera-App. Das restliche Betriebssystem stammt von Xiaomi – inklusive deren HyperAI sowie weiterer Dienste und Apps, die zu HyperOS gehören. Ab Werk ist Android 16 die Grundlage und das Leitzphone soll fünf Jahre lang System- und Sicherheitsupdates erhalten.
Für das Leitzphone in der einzigen Speicherkonfiguration gibt Leica eine unverbindliche Preisempfehlung von 1999 Euro aus. Das Smartphone gibt es vorerst nur direkt bei Leica oder Xiaomi, nicht über andere Händler oder Shops.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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