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Schweizer Start-up zeigt biegbaren Akku so dünn wie Papier

Das Schweizer Start-up Btry begeistert auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit seinem ultrakleinen Akku. Er ist flexibel und dünn wie Papier und damit ideal für den Einsatz in Wearables oder im Internet of Things.

Nicht nur die grossen Techunternehmen von Samsung bis Google sind auf dem MWC in Barcelona präsent, sondern auch viele Start-ups. Darunter ist Btry aus Dübendorf. Das erst 2023 gegründete Unternehmen zeigt dem internationalen Publikum eine spektakuläre Batterie.

So dünn wie zwei Blätter Papier

Kompakte Energiequellen sind in der Mobilindustrie so gefragt wie nie zuvor in der Mobilindustrie. Smartringe, AR-Brillen und faltbare Gadgets – sie alle brauchen eine ganz neue Art von Akku. Klein, kompakt und flexibel soll die Batterie sein. So auch die Neuentwicklung von Btry.

Das Schweizer Start-up hat beispielsweise ein briefmarkengrosses Modell im Angebot, das nur gerade 0,2 Millimeter dick ist. Das ist so viel wie zwei Papierblätter aufeinandergelegt. Die wiederaufladbare Batterie mit dem Mass 2,5 × 3 Zentimeter hat eine Spannung von 3 Volt und eine Kapazität von 5 mAh. Es können maximal 100 mA Strom abgegeben werden.

Das Btry-Modell ist eine reine Feststoffbatterie. Sie enthält keine Flüssigkeit, kann sogar zerschnitten werden und funktioniert dann immer noch. Daher ist der Akku robust, biegbar und kann in einem Temperaturbereich von minus 40 bis plus 150 Grad eingesetzt werden.

Btry hat noch eine kleinere Variante mit geringerer Kapazität im Angebot. «Die Grössen orientieren sich daran, was momentan auf dem Markt gefragt ist», erklärt CEO und Co-Gründer Moritz Futscher. Das Produkt ist fixfertig, im nächsten Schritt ist der Einsatz im grossen Stil zusammen mit Partnern geplant.

Die Batterie von Btry ist flexibel und robust.
Die Batterie von Btry ist flexibel und robust.

Ideal für Tags und Label in der Logistik

Btry ist nicht für teure Nischenprodukte gedacht, sondern für den Massenmarkt. Die ersten Einsätze der Papier-Akkus dürften in der Logistikbranche erfolgen. Dort werden Sticker oder Labels eingesetzt, um Produkte über die gesamte Lieferkette zu verfolgen. Bisher verwenden die Unternehmen primär Tags mit RFID (Radio-Frequency Identification). Um diese auszulesen, braucht es aber an jeder Station ein Terminal. Ein Etikett mit einer wiederaufladbaren Batterie und Bluetooth dagegen könnte mit jedem Smartphone ausgelesen werden. «Für diesen Einsatzzweck ist unsere Batterie ideal», sagt Futscher.

Doch auch für Wearables ist Btry gut geeignet – darum sind die Schweizer am Mobile World Congress. «Die flexible Batterie könnte beispielsweise Armbänder betreiben, die Aktivitäten aufzeichnen», sagt der Gründer. Auch flexible und biegbare Tracker wären möglich, beispielsweise eine Art Airtag als Visitenkarte.

Interesse gezeigt haben unter anderem Hersteller von smarten Ringen gezeigt. Sie müssen bisher für jede Ringgrösse eine eigene Akkugrösse konstruieren, was den Aufwand erhöht. «Das wusste ich vorher gar nicht. Btry kann viel einfacher an verschiedene Grössen angepasst werden», sagt Futscher.

Es kann also gut sein, dass das Spin-off der ETH Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in zwei oder drei Jahren nicht mehr nur mit einer papierdünnen Batterie an den Mobile World Congress zurückkehrt, sondern mit Ringen, Trackern, AR-Brillen oder Fitnesssensoren, die von einer Btry-Batterie mit Strom versorgt werden.

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Gadgets sind meine Passion – egal ob man sie für Homeoffice, Haushalt, Smart Home, Sport oder Vergnügen braucht. Oder natürlich auch fürs grosse Hobby neben der Familie, nämlich fürs Angeln.


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Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.

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