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Patrick Bardelli
Produkttest

Der neue Rennvelohelm Sphere KinetiCore von Lazer im Test

Grossartige Belüftung, sehr guter Tragekomfort und ein cooles Design. Das sind nur einige der Vorzüge des neuen Rennvelohelms von Lazer. Hier kommt mein ausführlicher Testbericht zum Sphere KinetiCore.

280 Gramm bringt der neue Strassenhelm Sphere KinetiCore von Lazer in Grösse M auf die Waage. Und damit rund 60 Gramm mehr als der Z1. Den überarbeiteten Klassiker der Belgier hatte ich im Frühling 2024 getestet und nebst dem Advanced Rollsys-System auch die Brillengarage des Leichtgewichts bemängelt. Alles in Ruhe zum Nach- oder Erstlesen hier:

KinetiCore statt Mips

KinetiCore heisst die von Lazer entwickelte Technologie, die neben dem Z1 auch im neuen Sphere zum Einsatz kommt. Das Sicherheitssystem, das vor vier Jahren lanciert wurde, soll bei einem Aufprall vor Kopfverletzungen schützen. Zehn Jahre Entwicklungsarbeit stecken laut Hersteller in den kleinen Styroporelementen.

Die Ingenieure untersuchten unter anderem die Knautschzonen von Fahrzeugen. Dies brachte sie dazu, an der Innenseite des Helms kegelförmige Schaumstoffteile einzuarbeiten, die sich bei einem Aufprall verformen oder gar brechen und so die kinetische Energie vom Kopf der Radfahrerinnen und Radfahrer wegleiten. Das Ergebnis nennt Lazer «kontrollierte Knautschzonen»: eine Struktur aus EPS-Schaumstoffblöcken, die in den Helm integriert sind. Die Abkürzung EPS steht für expandiertes Polystyrol und beschreibt den unter dem Markennamen Styropor bekannten Kunststoff.

Während andere Hersteller oft auf die Mips-Technologie setzen, arbeitet Lazer im neuen Sphere mit KinetiCore.
Während andere Hersteller oft auf die Mips-Technologie setzen, arbeitet Lazer im neuen Sphere mit KinetiCore.

Neben einigen anderen Lazer KinetiCore-Helmen hat auch der Sphere eine 5-Sterne-Bewertung und somit die Bestnote von Virginia Polytechnic Institute and State University erhalten. Er erfüllt damit die wichtigsten Anforderungen in puncto Sicherheit auf der Strasse.

Advanced TurnSys-System

Im Vergleich zum Z1 hat der neue Sphere mit dem sogenannten Advanced TurnSys-System wieder das altbekannte System mit dem Drehrad im Heck des Helms verbaut. Gott sei Dank, ist man geneigt zu sagen. Das aktualisierte Einstellungs-System des Z1, Lazer nennt dieses Advanced Rollsys-System, ist nahtlos in den Helm integriert und wird über ein Daumenrad auf der Oberseite des Helms bedient. Die Einstellung über dieses Daumenrad auf der Oberseite empfinde ich jedoch als umständlich. Ich muss das Rad jeweils maximal drehen, bis der Helm sitzt. Beim Sphere läuft das jetzt wieder «normal».

Das altbewährte kleine Rad im Nackenbereich des neuen Sphere KinetiCore.
Das altbewährte kleine Rad im Nackenbereich des neuen Sphere KinetiCore.

Easy Eyewear Docking Port

Und auch meinen zweiten Kritikpunkt am Z1 hat Lazer beim neuen Sphere überarbeitet: die Brillengarage. Könnte es tatsächlich sein, dass der Hersteller meinen Produkttest zum Z1 gelesen und die Verbesserungsvorschläge umgesetzt hat? Oder ging es vielleicht nicht nur mir so in Sachen Sitz und Brille? Wohl eher Letzteres. Eigentlich egal, Hauptsache die Velobrille lässt sich jetzt, wenn ich sie nicht brauche, mit den Bügeln in einem Handgriff in den dafür vorgesehenen Öffnungen sicher einstecken.

Die kleine Öffnung unter dem Sticker dient auch als Brillengarage.
Die kleine Öffnung unter dem Sticker dient auch als Brillengarage.

Lüftung, Tragekomfort und Design

Der Sphere KinetiCore kommt im Gegensatz zu vielen anderen Helmen, die sich gegenseitig mit der Anzahl Lüftungsöffnungen überbieten wollen, mit drei frontal angelegten Öffnungen aus. Hinzu kommen vorne noch die beiden Einlassungen der Brillengarage, die ebenfalls für ein angenehmes Lüftchen sorgen. Das Resultat ist ein geradezu kühles Klima unterm Plastik. Das ist natürlich auch den aktuellen Temperaturen geschuldet.

Auf meiner letzten Ausfahrt waren es morgens rund zwei Grad. Da ist es trotz Sturmhaube unter dem Helm fast zu kalt. Ich gehe aber schon davon aus, dass auch das Lüftungssystem seinen Teil dazu beiträgt. Entsprechend bin ich auf den Sommer gespannt und hoffe, dass die Kühlung dann hält, was sie heute verspricht. Zur Erhöhung der Sicherheit und Sichtbarkeit kann ein Lazer LED-Rücklicht mittels Direct-Mount an der Rückseite des Helms befestigt werden. Dies habe ich jedoch nicht getestet.

Die drei grossen Lüftungsöffnungen des Sphere KinetiCore dominieren das Design des Helms.
Die drei grossen Lüftungsöffnungen des Sphere KinetiCore dominieren das Design des Helms.
Sie sorgen für ausreichende Kühlung. Zumindest in der kalten Jahreszeit.
Sie sorgen für ausreichende Kühlung. Zumindest in der kalten Jahreszeit.

Dafür kann ich viel Positives über den Tragekomfort des Helms und sein Design sagen. Mir gefällt die glänzende Variante in Taubengrau. Ich finde generell, dass Grau eine unterschätzte Farbe ist. Diese Variante haben wir zur Zeit jedoch nicht im Shop. Es gibt den Helm bisher in Weiss, Grün und Schwarz. Die gute Belüftung in Kombination mit dem vorderen beweglichen Stirnband, das Druckstellen verhindert, sorgt für einen optimalen Tragekomfort des Sphere KinetiCore.

Lazer Sport Sphere KinetiCore (55 - 59 cm)
Velohelm

Lazer Sport Sphere KinetiCore

55 - 59 cm

Lazer Sport Sphere KinetiCore (52 - 56 cm)
Velohelm

Lazer Sport Sphere KinetiCore

52 - 56 cm

Lazer Sport Sphere KinetiCore (55 - 59 cm)
Velohelm

Lazer Sport Sphere KinetiCore

55 - 59 cm

Lazer Sport Sphere KinetiCore (55 - 59 cm)

Lazer Sport Sphere KinetiCore

55 - 59 cm

Lazer Sport Sphere KinetiCore (52 - 56 cm)

Lazer Sport Sphere KinetiCore

52 - 56 cm

Lazer Sport Sphere KinetiCore (55 - 59 cm)

Lazer Sport Sphere KinetiCore

55 - 59 cm

Fazit

Beim Sphere KinetiCore von Lazer passt für mich alles

An diesem Rennvelohelm habe ich nichts auszusetzen. Wirklich nichts. Der Tragekomfort ist sehr gut, der Helm passt wie angegossen auf meinen Kopf. Dank des Advanced TurnSys-System mit dem Drehrad im Nackenbereich lässt sich der Helm perfekt anpassen. Die grossen Lüftungsöffnungen und das vordere bewegliche Stirnband besorgen den Rest in Sachen Klima und bequemem Sitz.

Die überarbeitete Brillengarage macht das Verstauen der Velobrille kinderleicht und ganz allgemein gefällt mir auch das Design des Sphere KinetiCore. Auch hier gilt: Das Auge fährt mit.

Pro

  • sehr bequemer Helm
  • top Lüftung
  • gut zugängliche Brillengarage
  • cooles Design
Lazer Sport Sphere KinetiCore (58 - 61 cm)
Velohelm

Lazer Sport Sphere KinetiCore

58 - 61 cm

Titelbild: Patrick Bardelli

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Vom Radiojournalisten zum Produkttester und Geschichtenerzähler. Vom Jogger zum Gravelbike-Novizen und Fitness-Enthusiasten mit Lang- und Kurzhantel. Bin gespannt, wohin die Reise noch führt.


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