

Magic Leaves von Dr. Beckmann: Zwischen uns kommt kein Blatt
Die Dinger sind der heilige Gral unter den Waschmitteln. Und perfekt für Menschen, die keinen Bock auf etwas Kompliziertes haben.
Meine Liebe begann bei 40 Grad im Feinwaschprogramm. Vorsichtig riss ich zum ersten Mal die Tüte mit den Magic Leaves von Dr. Beckmann auf und ahnte direkt: Das wird was mit uns beiden.
Aber von vorn.
Wie lange schon hatte ich nach einem Produkt gesucht, das meine Bedürfnisse erfüllt. Dabei wollte ich doch nur das bare minimum: Das Waschmittel soll gut reinigen, weder kleckern noch krümeln. Und handlich soll es sein. Schließlich ist der Lagerplatz in meiner kleinen Küche begrenzt.
Dann entdeckte ich die Waschmittelblätter von Dr. Beckmann. Es gibt sie als Universalwaschmittel für Helles und als Color-Waschmittel. Das Herstellerversprechen klang zu schön, um wahr zu sein. «Mühelos saubere Wäsche», «einfache Handhabung und Dosierung», «80 Prozent weniger Plastik» stand da auf der Verpackungsrückseite. Ich war skeptisch – und kaufte trotzdem.
Waschmittel: Warum war das früher bloß so nervig?
Eine Packung Magic Leaves ist nicht dicker als ein Buch und misst etwa 25 × 18 Zentimeter. Enthalten sind standardmäßig 25 Blätter, die zusammen gerade mal 100 Gramm wiegen. Ein Waschmittelblatt ist etwa einen Millimeter «dick». Ich kann die Packung einfach in meinem kleinen Rollwagen bei den Putzmitteln verstauen. Kein XXL-Karton mehr, der im Weg herumsteht. So simpel, so gut.

Je nach Wasserhärte brauche ich laut Dosierungsanleitung ein bis zwei Blätter pro Waschgang und werfe sie einfach direkt in die Trommel. Dort lösen sie sich auf und … waschen. Ohne Schnickschnack. Dafür aber richtig, richtig gut. Ich schwöre beim heiligen Seifengott: All meine Klamotten, egal wie dreckig, kommen nach einem Waschgang mit den Magic Leaves sauber aus der Maschine. Fettspritzer auf Hosen, Make-up-Ränder in Shirts oder sogar der berühmte Mief in Handtüchern: Die Magic Leaves funktionieren bei 30 Grad genauso gut wie in der Kochwäsche. Selbst dann, wenn ich nur eines mit in die Trommel stecke.
Verstehst du langsam, warum ich die Dinger so liebe?
Bleib dran. Die Lovestory geht noch weiter.
Frisch gewaschene, duftende Textilien sind großartig. Was mich jedoch stets am Waschen nervte, war das Gefummel mit Flüssig- oder Pulverwaschmittel. Oft ging was daneben und verklebte das Waschmittelfach oder den Fußboden darunter. Auch dieses Luxus-Problemchen ist mit den Magic Leaves gelöst. Einfach Tüte auf, Blatt raus, Tüte zu. Fertig. Und falls ich mal weniger Wäsche in der Trommel habe, reiße ich das Blatt einfach in der Mitte durch. Es ist dort nämlich extra perforiert.
Nur Wolle und Seide wasche ich weiterhin lieber mit der Hand. Mit einem milden Shampoo. Aber das erklärt sich ja von selbst.

Und zu guter Letzt: Wesentlich teurer als «normales» Waschmittel sind die Magic Leaves auch nicht. Ein Waschgang kostet in etwa so viel wie mit den aktuell so beliebten Pods. Und auch wenn es so wäre: Die paar Franken oder Euro zahle ich gerne extra.
Ich weiß nicht, wer diesen genialen Einfall bei Dr. Beckmann hatte. Aber, falls du diesen Text hier liest: Ich danke dir von ganzem Herzen! ❤️
Fazit
Waschen für Doofe? Ja, bitte!
Pro
- super simpel zu dosieren
- kein Gekrümel oder Geklecker
- platzsparend zu verstauen
- dezenter Frischegeruch

Als Kind wurde ich mit Mario Kart auf dem SNES sozialisiert, bevor es mich nach dem Abitur in den Journalismus verschlug. Als Teamleiterin bei Galaxus bin ich für News verantwortlich. Trekkie und Ingenieurin.
Unsere Expertinnen und Experten testen Produkte und deren Anwendungen. Unabhängig und neutral.
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