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Hintergrund

Vor 25 Jahren Voodoo, heute Standard: Tubeless-Veloreifen mit Dichtmilch & Co.

Dichtmittel statt Schlauch: Was sich 2001 noch nach Hokuspokus angehört hat, ist heute Normalität. Der Pionier im Bereich der Tubeless-Veloreifen heisst Stan Koziatek. Ein Blick hinter die Kulissen der Marke Stan's.

Die Erfindung des modernen, massentauglichen Tubeless-Systems für Velos ist eine Evolution in mehreren Schritten. Zumindest lautet so die Antwort, wenn man die KI danach fragt. Reichen die Wurzeln der schlauchlosen Technologie im Transportwesen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, datiert das erste standardisierte Tubeless-System für Fahrräder demnach aus dem Jahr 1999.

Es handelte sich beim UST (Universal System Tubeless) um eine Kooperation der französischen Felgenmarke Mavic mit den Reifenherstellern Michelin und Hutchinson. Allerdings war diese Technologie noch schwerfällig und aufwendig in der Montage. Und da kam auch schon der US-Amerikaner Stan Koziatek ins Spiel.

Er entwickelte ein flüssiges Dichtmittel auf Latexbasis und ein spezielles Klebeband zur Abdichtung der Felge. Der Grundstein für die heute weitverbreiteten Tubeless-Ready-Systeme war gelegt. Mittlerweile ist das Unternehmen unter dem Markennamen Stan's, das seinen Firmensitz – nomen est omen – in Big Flats im US-Bundesstaat New York hat, auch für Ventile, Laufräder und Pflegeprodukte bekannt.

Die klassische Stan's Dichtmilch in unterschiedlichen Verpackungsgrössen.
Die klassische Stan's Dichtmilch in unterschiedlichen Verpackungsgrössen.

Die Frage nach dem Huhn und dem Ei

Heute bin ich mit Peter Hunt, dem Verantwortlichen von Stan's für Europa, beim Schweizer Importeur der Marke verabredet. Er hat einige Neuheiten und viele interessante Insights zum Brand mitgebracht. Etwas vom ersten, das er mir erläutert, ist jedoch eher eine Art Reminder: Der ursprüngliche und eigentliche Zweck des Dichtmittels besteht darin, den Reifen luftdicht mit der Felge zu verbinden. Und nicht darin, Löcher zu stopfen. Dies würden heute viele Bikerinnen und Biker aber gerade umgekehrt wahrnehmen.

Dabei sei die Dichtmilch das eigentliche Herzstück des gesamten Tubeless-Systems. Bei der initialen Einrichtung des Reifens ohne Schlauch treten anfangs oft mikroskopisch kleine Poren auf. Das Dichtmittel verteilt sich durch die Rotation im Inneren des Reifens, schliesst diese winzigen Löcher dauerhaft und verbindet die Karkasse mit der Felge. Kommt nun Luft in den Reifen, entsteht im Inneren des Pneus ein Luftschlauch ohne Schlauch – tubeless eben. Erst danach entfaltet das Sealant seinen aktiven Pannenschutz während der Fahrt.

Peter Hunt von Stan's.
Peter Hunt von Stan's.

Ein Dichtmittel für jeden Zweck

Die unterschiedlichen Stan's Dichtmittel werden gemäss Peter am Hauptsitz des Unternehmens in Big Flats gefertigt, sind zu 100 Prozent organisch und zu rund 80 Prozent wasserbasiert. Bei den restlichen 20 Prozent handelt es sich um natürliches flüssiges Latex, das vom Kautschukbaum stammt, sowie um eine natürlich auftretende organische Substanz. Der Hersteller nennt diese Partikel Kristalle, die in Kombination mit dem Latex bei einem Durchstich schneller arbeiten und das Loch fix versiegeln.

Von Stan's gibt es aktuell drei Arten von Dichtmittel am Markt. Das neueste Produkt Rolled Gold ist spezifisch für Strassen- und Gravelräder entwickelt, bei denen tendenziell mit mehr Reifendruck als beim MTB, ab etwa 3,5 Bar, gefahren wird. Dabei ist die Menge an Kristallen im Vergleich zum Original Sealant um das Dreifache erhöht und es hat einen leicht höheren Latexanteil. So brauchst du weniger Sealant und sparst Gewicht. Dieses Dichtmittel und das Original lassen sich übrigens dank der kleinen Kristallgrösse direkt durch das Ventil in den Reifen füllen. Entweder aus der entsprechenden Flasche oder mittels des Sealant Injector.

Beim Produkt Race Day wurde die Menge an Kristallen im Vergleich zum Original verdoppelt und diese sind mit vier Millimetern im Durchschnitt auch rund doppelt so gross. Damit können grosse Löcher schneller geschlossen werden. Allerdings ist die Lebensdauer dieser Kristalle im Reifen bedeutend kürzer.

Laut Peter Hunt reicht eine Füllung mit Original Sealant in unseren Breitengraden in der Regel zwischen sechs und sieben Monaten, beim Race Day Dichtmittel sind es etwa ein bis drei Monate. Wegen der grossen Kristalle kann das Produkt nicht durch das Ventil fliessen. Der Reifen muss dazu von der Felge genommen werden. Du hast damit also eine höhere Pannensicherheit, zum Beispiel während eines Wettkampfs, dafür mehr Unterhaltsarbeit.

Stan's verarbeitet gemäss Hunt ausschliesslich natürliches Latex aus dem Pflanzensaft des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) in seinen Dichtmitteln. Im Gegensatz dazu würden viele Mitbewerber erdölbasiertes Latex verwenden. Neben der besseren Ökobilanz hat natürliches Latex vor allem einen weiteren grossen Vorteil: Es ist elastischer, formstabiler und langlebiger als erdölbasiertes Latex.

Bei der Ernte von Naturkautschuk wird gemäss Hersteller eine minime Menge Ammoniak beigefügt. Dieses dient als Stabilisator und verhindert, dass das flüssige Latex während des Transportes zur Weiterverarbeitung gerinnt. Der Mythos, wonach die Beimischung von Ammoniak gesundheitsschädlich wäre, stimme nicht. Dazu sei die beigefügte Menge in einer Konzentration von unter 0,1 Prozent zu gering.

Fotogalerie: drei Stan's Sealants ...

Die neue Rolled Gold Dichtmilch für Rennvelos und Gravelbikes mit der dreifachen Kristallmenge.
Die neue Rolled Gold Dichtmilch für Rennvelos und Gravelbikes mit der dreifachen Kristallmenge.
Die Variante Race Day mit extra grossen Kristallen fürs Mountainbike.
Die Variante Race Day mit extra grossen Kristallen fürs Mountainbike.
Die klassische Original-Dichtmilch fürs MTB und Citybikes etc.
Die klassische Original-Dichtmilch fürs MTB und Citybikes etc.

... und drei Applikationsmöglichkeiten

Über das Ventil mit dem Sealant Injector.
Über das Ventil mit dem Sealant Injector.
Mit der entsprechenden Flaschengrösse durch das Ventil.
Mit der entsprechenden Flaschengrösse durch das Ventil.
Oder direkt in den Reifen.
Oder direkt in den Reifen.

Zum Thema Haltbarkeit des Dichtmittels hat Peter noch einige Tipps: Sämtliche Stan's Flaschen bieten einen 100-prozentigen UV-Schutz. In der Originalverpackung sei die Dichtmilch also fast unendlich haltbar. Zum Beweis zückt der CH-Importeur eine Flasche von 2001 aus einem Regal. Das Sealant darin ist immer noch flüssig und einsatzbereit.

Weil sich die festen Bestandteile am Boden absetzen, sollte die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig geschüttelt werden, damit sich Latex, Kristalle und das Wasser gut vermischen.

Drei Ventile für ein Tubeless-Halleluja

Wer seine Räder ohne Schlauch fahren möchte, braucht neben der Dichtmilch und dem Felgenband auch ein spezielles Ventil. Von Stan's kommen drei unterschiedliche Modelle, wie mir Peter Hunt weiter erklärt. Das Universal ist das erste Tubeless-Ventil, es stellt den Einstieg ins Tubeless-Universum dar und war bis vor Kurzem noch das Standard-Ventil. Es wurde vor Jahren von einem Stan's Praktikanten entwickelt und ist noch heute auf dem Markt. Ebenso wie der Praktikant, wie Peter mit einem Schmunzeln anmerkt. Mike ist heute Leiter der Produktentwicklung des Unternehmens.

Das Spezielle an diesem Ventil ist der konische Gummi-Stopper am unteren Ende, der mit den meisten handelsüblichen Felgen kompatibel ist und einen luftdichten Verschluss gewährleistet. Der Nachteil: Die Kombination aus Gummi und Dichtmittel ist nicht unproblematisch und führt immer mal wieder zu einem verstopften Ventil.

Vor zwei Jahren kam mit dem Universal+ eine Weiterentwicklung. Auch diese Variante ist mit einem Presta-Kern ausgestattet (auch französisches Ventil oder Sclaverand-Ventil genannt). Im Unterschied zum Vorgängermodell besteht das Universal+ jedoch komplett aus Aluminium. Dadurch soll es weniger verstopfen. Wie beim Universal kommt auch dieses Ventil mit einer grossen Luftkammer, die für einen guten Luftstrom sorgen soll. Dieses Ventil ist übrigens auch mit einem Tire-Insert kombinierbar.

Ebenso das Exo-Core. Dabei handelt es sich um das neueste Ventil der Marke. Hier wurde gemäss Peter Hunt unter anderem der Ventilkern angepasst. Der Vorteil: Der neu designte Kern kann ohne Werkzeug von Hand aus dem Ventil geschraubt werden. Ausserdem ist der Luftstrom deutlich erhöht und das Exo-Core ist mit allen gängigen Pumpen kompatibel.

Dank der Messingnadel im Inneren des Kerns verstopft das Ventil nicht, da Messing und das Dichtmittel inert sind. Das heisst, sie sind reaktionsträge und reagieren nicht mit ihrer Umgebung oder anderen Medien. Ausserdem ist der Luftfluss hier gemäss Hunt rund drei Mal höher als bei einem Standard-Ventil mit Presta-Kern. Sollten es die Umstände jedoch einmal nötig machen, ist dieses Ventil auch mit einem solchen nutzbar.

Stan's Tubeless-Ventile

Das Universal-Ventil von Stan's mit dem speziellen Gummi-Stopper.
Das Universal-Ventil von Stan's mit dem speziellen Gummi-Stopper.
Beim Universal+ ist der Gummi-Stopper durch eine Alu-Variante ersetzt worden.
Beim Universal+ ist der Gummi-Stopper durch eine Alu-Variante ersetzt worden.
Die nächste Evolutionsstufe der Stan's Ventile: das Exo-Core mit dem speziellen Ventilkern.
Die nächste Evolutionsstufe der Stan's Ventile: das Exo-Core mit dem speziellen Ventilkern.
Der Blick ins Innere eines Modells des Exo-Core Ventils.
Der Blick ins Innere eines Modells des Exo-Core Ventils.

Zum Exo-Core gibt es übrigens auch die passenden Ventildeckel, die nicht gedreht werden, sondern mittels Twist and Push sowie Twist and Pull aufs Ventil kommen. Das Ganze kannst du auch farblich nach deinem Geschmack kombinieren. Bei meinem Bike habe ich mich beispielsweise für die Variante in Kupfer entschieden.

Die Sache mit Tubeless und dem Backup-Schlauch

Dann erzählt mir Peter etwas, das mich überrascht: Viele Bikerinnen und Biker seien unterdessen zwar Tubeless unterwegs, hätten für den Notfall aber nach wie vor einen Schlauch dabei. Was keinen Sinn macht. Entweder du vertraust dieser Technologie und rüstest dein(e) Bike(s) um oder du bleibst beim Schlauch.

Ausserdem gibt dies im Falle einer Panne ein ziemliches Gebastel am Strassenrad oder auf dem Trail, wenn du von Tubeless retour auf Tube wechselst: Das Rad kommt vom Velo, der Reifen von der Felge, das Dichtmittel muss entsorgt werden, das Ventil muss aus der Felge, der Schlauch inklusive Ventil muss in die Felge, der Reifen auf die Felge und das gepumpte Rad schliesslich zurück ans Bike. Das alles im Winter mit klammen Händen irgendwo in der Pampa … Viel Spass dabei.

Für den Pannenfall kommt von Stan's mit dem Dart Tubeless Repair Tool eine durchdachte Lösung. Und auch hier gibt es eine Geschichte hinter dem Produkt, wie Peter erzählt. Im Rahmen eines Querfeldeinrennens traf Stan Koziatek auf einen Fahrer, der in seiner Freizeit als Vogeljäger aktiv war. Er trug während der Rennen stets einige Vogelfedern bei sich, um im Pannenfall das Loch in seinen Tubeless-Reifen mit diesen stopfen zu können. Dies diente Stan als Inspiration für das Reparatur-Tool mit dem «Federsystem».

Das flexible, lasergeschnittene Material der Feder passt sich ungleichmässigen Einstichformen an, die durch gezackte oder scharfe Kanten von Fremdkörpern und Hindernissen auf Trails, Strassen und Wegen verursacht werden. Mit einer reaktiven Lösung behandelt, verbindet sie sich mit dem flüssigen Dichtmittel im Inneren eines schlauchlosen Reifens und bildet sowohl eine chemische als auch eine mechanische Abdichtung. Diese verschliesst einen Einstich dauerhaft, wenn dieser zu gross ist, als dass ihn das Dichtmittel allein schliessen könnte. Im Sockel des Werkzeugs ist ein Presta-Ventileinsatz-Entferner eingelassen, der das Nachfüllen von Dichtmittel vor Ort erleichtert.

Das Tool gibt es in einer zweiten Variante, der Incredible-Version, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Brand Daysaver entwickelt wurde. Und speziell interessant für Mountainbikerinnen und Mountainbiker ist, da es in den Lenkerenden verstaut werden kann.

Das Stan's Pannenkit

Vogelfedern als Inspiration für das Dart Tubeless Repair Tool.
Vogelfedern als Inspiration für das Dart Tubeless Repair Tool.
Die Verbindung von Feder und Dichtmittel schliesst das Loch im Reifen dauerhaft.
Die Verbindung von Feder und Dichtmittel schliesst das Loch im Reifen dauerhaft.
Die Reparaturstelle ist von blossem Auge fast nicht zu erkennen.
Die Reparaturstelle ist von blossem Auge fast nicht zu erkennen.
Das ist alles, was du im Falle einer Tubeless-Panne brauchst: Reparatur-Tool und Dichtmittel.
Das ist alles, was du im Falle einer Tubeless-Panne brauchst: Reparatur-Tool und Dichtmittel.

Stan's Reinigungs- und Pflegeprodukte

Seit rund 2,5 Jahren gibt es von Stan's auch Reinigungs- und Pflegeprodukte. Damals übernahmen die Amerikaner Whistler Performance Labs und vermarkten die Produkte seither unter ihrem Brand. Dazu gehören Kettenschmiermittel, Fett, Fahrradwäsche, Federungsöl und der beliebte ForkBoost. Die biobasierten Produkte kommen laut Peter Hunt allesamt ohne Petrochemikalien, PTFEs oder andere schädliche Substanzen aus, sind USDA-zertifiziert (offizielles Biosiegel des US-Landwirtschaftsministeriums) und werden in Kanada und den USA hergestellt. Sämtliche Plastikflaschen stammen zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik aus dem Meer.

Mit dem ForkBoost hat Stan's ein Produkt auf dem Markt, das mit ein paar wenigen Handgriffen die Federgabeln von innerem Schmutz befreit und die Funktionalität wiederherstellt. Im Gegensatz zu ähnlichen Substanzen sorgt der ForkBoost gemäss Peter somit nicht nur dafür, dass die Gabel wieder schön gleitet, sondern befreit diese nachhaltig von schädlichem Dreck. Und erhöht damit die Lebensdauer signifikant.

Peter hat dazu noch einen Tipp: Auch eine «verhockte» absenkbare Sattelstütze lasse sich auf diese Weise oft lösen. Und: Hersteller wie Fox geben für ihre Federgabeln klare Wartungsintervalle an. Die Frage sei nur, wer sich tatsächlich daran halte. Mit dem ForkBoost haben Rider ein Produkt, das Verschleiss oder sogar Beschädigungen vorbeugen könne und die Performance der Gabel sicherstelle.

Neu auf dem Markt ist mit dem Drip Wax das erste Ketten-Kaltwachs von Stan's. Dabei handelt es sich um eine Emulsion aus Wachs und Wasser. Das Konzept dazu stammt ursprünglich aus dem Wintersportbereich. Die nächste Produktionscharge erhält gemäss Hunt dann mit dem Zusatz «Polar» einen neuen Namen. Polar Drip Wax soll Reibung und Klebrigkeit der Kette reduzieren und so den Antrieb sauberer, präziser und effizienter machen.

Das von Stan's in den USA entwickelte und hergestellte Wachs hat laut Peter einzigartige Eigenschaften. Diese beruhen auf einer speziellen Polarwachs-Technologie, die es exklusiv bei Stan’s in Tropfenform gibt. Aus pflanzlichen, nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Wachsmoleküle werden von Natur aus von Stahl angezogen, wodurch das Wachs tief in die Rollen und Stifte der Kette eindringt und sich chemisch an der Metalloberfläche verankern kann. In Kombination mit dem Stan’s Drivetrain Cleaner erzeugt das System einen grundierungsähnlichen Effekt, der das Eindringen und die Haftung verbessert, ohne dass aggressive Lösungsmittel erforderlich sind.

Die Anwendung erfolgt grundsätzlich in folgenden Schritten: Kette mit Stan's Drivetrain Cleaner gründlich reinigen. Polar Drip Wax auf die Kette auftragen, rund 20 Minuten einwirken lassen, anschliessend eine zweite Schicht auftragen. Vor der ersten Ausfahrt acht Stunden ruhen lassen, damit das enthaltene Wasser verdampfen kann und das Wachs zurückbleibt. Danach lässt sich das Wachs auch mit heissem Wasser von der Kette entfernen und wieder neu auftragen.

Bezüglich Reichweite mit einer Anwendung gibt sich Peter Hunt zurückhaltend. Man teste bei Stan's das eigene wie auch Konkurrenzprodukte und habe festgestellt, dass diese bei den angegebenen Reichweiten oft nicht mit ihren internen Testresultaten übereinstimmten. Deshalb wolle man bei Stan's keine konkrete Kilometerzahl angeben. Wer alle ein oder zwei Ausfahrten das Prozedere wiederholt, macht sicher nichts falsch.

Wichtig zu wissen: Das Kettenwachs wäscht sich bei nassen Verhältnissen schneller von der Kette ab. Bei trockenen Bedingungen funktioniert es so gesehen also besser.

Reinigen und pflegen

Stan's empfiehlt nach zwei oder drei Ausfahrten, die Federgabel mit dem ForkBoost zu reinigen.
Stan's empfiehlt nach zwei oder drei Ausfahrten, die Federgabel mit dem ForkBoost zu reinigen.
Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: dünnen Film auftragen, die Gabel einige Male kräftig runterdrücken, fertig. Der versteckte Schmutz kommt dann mit der Flüssigkeit nach oben.
Die Anwendung ist dabei denkbar einfach: dünnen Film auftragen, die Gabel einige Male kräftig runterdrücken, fertig. Der versteckte Schmutz kommt dann mit der Flüssigkeit nach oben.
Das neue Kaltkettenwachs Drip Wax und der Kettenreiniger von Stan's.
Das neue Kaltkettenwachs Drip Wax und der Kettenreiniger von Stan's.

Daneben gibt es bei Galaxus von Stan's mit dem Bike Wash sowie dem Dry und Wet Lube weitere hochwertige und biobasierte Reinigungs- und Pflegeprodukte für Mountainbike, Strassenrad, Gravelbike und alle anderen Velos.

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Vom Radiojournalisten zum Produkttester und Geschichtenerzähler. Vom Jogger zum Gravelbike-Novizen und Fitness-Enthusiasten mit Lang- und Kurzhantel. Bin gespannt, wohin die Reise noch führt.


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