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Kseniya Budko via Pexels
Ratgeber

Wertvolle Tipps für deinen Schmuck nach all den Sommer-Strapazen

Laura Scholz
20-8-2026

Neigen sich der Sommer und die Ferienzeit dem Ende zu, hat dein Schmuck einen kleinen Reset verdient. Hier erfährst du, wie du ihn säuberst, aufbewahrst und in Zukunft am besten behandelst.

Was für dich vermutlich zu den Highlights dieser Saison zählt – im Meer oder Pool baden, in Sonnencreme mariniert auf der Sonnenliege lungern, feinen Sand durch die Finger rieseln lassen –, ist für deinen Schmuck die Härte. Salzwasser und Chlor, Schweiss und besagter Sonnenschutz können sich in, an und unter Schmuckstücken ablagern und die Oberfläche beziehungsweise den Glanz beeinträchtigen.

Erstrebenswert? Nein. Damit das nicht passiert, heisst es spätestens nach dem Sommer: Schmuck pflegen! Wie genau, dafür habe ich mir Tipps bei Emma Kessler, Sales & Account Manager von Luamaya, geholt. Sie rät:

Bei Edelsteinen und Halbedelsteinen

Mit Steinen besetzte Stücke säuberst du vorsichtig mit einem extra-weichen, leicht angefeuchteten Tuch. So bleiben die natürliche Oberfläche und der Glanz der Materialien lange erhalten.

Aufpassen: Poröse Steine wie zum Beispiel der Türkis, Opale oder Koralle sollten nicht mit Wasser in Berührung kommen. Bist du dir unsicher, ob deiner in diese Kategorie fällt? Ein Juwelier oder die Suchmaschine deines Vertrauens kennen die Antwort bestimmt.

Bei Perlen

Auch bei Ringen, Armbändern und Ketten mit Perlen fährst du mit einem weichen Mikrofasertuch am besten. Oder du gibst sie in ein lauwarmes Wasserbad. Anschliessend die Perlen vorsichtig, aber gründlich trocknen. Übrigens: Perlen können bei zu hoher Hitze austrocknen, weswegen du sie vor direkter Sonneneinstrahlung (sowie Heizungen) schützen solltest.

Bei Edelstahl

Edelstahl ist zwar besonders robust und stabil, dabei aber leider auch anfällig für kleine Kratzer und Blessuren. Hände weg also von rauen Putzutensilien. Hast du dein Mikrofasertuch noch zur Hand? Perfekt. Damit lassen sich Schmutz, Öl und Make-up-Rückstände bedenkenlos entfernen. Auch auf das laue Wasserbad, in diesem Fall mit etwas milder, pH-neutraler Seife, ist Verlass. Bei stärkeren Verschmutzungen und schwer erreichbaren Stellen, zum Beispiel rund um die Fassungen oder Verschlüsse, kannst du zusätzlich mit einer sehr weichen Zahnbürste vorgehen.

Obwohl Edelstahl wasserfest ist, können Chlor- und Salzwasser die Oberfläche belasten. Längeren Kontakt also lieber vermeiden.

Bei Gold und Silber

Du ahnst es schon: Lauwarmes Wasser, milde Seife und ein weiches Tuch sind deine Zutaten für eine schonende Gold- und Silber-Reinigung. Alternativ kannst du zu speziellen Putztüchern greifen, die extra für diese Materialien gemacht sind, sie imprägnieren und polieren. Oder du gibst die Stücke – je delikater desto sinnvoller – direkt in einem Juweliergeschäft zur Säuberung ab. Das geht schnell, ist risikofrei und oft sogar kostenlos.

Generell gilt

Um möglichst lange Freude an deinen Schmuckstücken zu haben und sie nicht unnötig zu strapazieren, hältst du sie am besten von Chemikalien, Kosmetikprodukten, Salz- und Chlorwasser fern. Überlege also zweimal, ob deine Ringe, Ketten und Armbänder beim Sport, Saunieren, Schwimmen, Sonnenbaden und Schlafen wirklich dabei sein müssen.

Richtig aufbewahren

Hast du auch so ein Schälchen im Bad stehen, in das du abends dein Geschmeide purzeln lässt? Praktisch, aber leider denkbar ungünstig. Das «artgerechte» Lagern ist nämlich ein völlig unterschätzter Faktor in Sachen Langlebig- und Makellosigkeit deines Schmucks. Die Wahrheit ist: Schmuck möchte trocken und lichtgeschützt ruhen und sich mit weichem Untergrund und genügend Freiraum vor dem Anschlagen und Zerkratzen schützen. Stoffsäckchen und gepolsterte Boxen oder Schatullen sind darum kein unnötiger Firlefanz, sondern eine lohnende Investition in ein langes Leben deiner Lieblingsstücke.

Titelbild: Kseniya Budko via Pexels

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Immer zu haben für gute Hits, noch bessere Trips und klirrende Drinks.


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